WER SOLLTE SICH ENTSCHULDIGEN?

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Author: Thomas Cosmades

Die Verunglimpfungen mit denen der Islam seit den Abscheulichkeiten des 11. September konfrontiert wird, seit dem Tag, an dem 19 aufs Paradies versessene Muslims brutal und grausam die USA ins Mark trafen, schwemmt wieder die altbekannten Argumente nach oben, die, wenn man sich ihre Denkweise zu eigen macht, zumindest in mancher Hinsicht eine gewisse Erklärung für diese abscheuliche Tat anbieten. «Wie war das doch mit den Kreuzzügen? » fragt man wieder. Und schon haben viele naive, gerade westlich orientierte Leute immer eine Entschuldigung bei der Hand. «Oh, da hat sich die Kirche was Schreckliches geleistet.» Sie glauben, mit dieser Antwort ihren muslimischen Gesprächspartner überzeugend und auf die Schnelle zufriedengestellt zu haben.

Muslims haben nie einen unvoreingenommenen Bericht über die Kreuzzüge gelesen. Auch die Menschen der westlichen Hemisphäre, die sie verteidigen, wissen nicht viel über die Kreuzzüge. Nach meiner Einschätzung ist das 3-bändige Werk «Geschichte der Kreuzzüge» von Steven Runciman (Ausgabe C. H. Beck — Uebersetzung) der authentischste Bericht über das Thema. Diese Bücher ist ein Muß für jeden an diesem wichtigen weltgeschichtlichen Thema Interessierten. Es beleuchtet die Einstellung und das Verhalten der beiden Religionen in der jeweiligen Zeit.

Natürlich kann kein geistig intakter Christ, dem die Grundsätze seines Glaubens vertraut sind, die irregeleitete Suche nach Vervollkommnung durch die Kreuzzüge entschuldigen. Ihr Ziel, das Land der Bibel zu erobern, war von Anfang bis Ende ein Irrtum. Jedoch sollten sich die Christen erst mit der vierzehn Jahrhunderte langen Geschichte und ihren Eroberungszielen vertraut machen, bevor sie sich bei den Muslims für die Kreuzzüge entschuldigend.

Mohammed war ganz am Anfang freundlich und gefällig gegenüber den Juden und Christen. Die Koranverse, die sich positiv über Juden und Christen äußern, stammen aus der Zeit vor seiner Pilgerfahrt nach Medina. Als er sich dann im Schutz von Medina niedergelassen hatte, (A.D.622, oder A.H.1) begann er, die Anhänger der beiden anderen Religionen zu verfluchen.(vgl. Koran 9: 123;47:7) Er erklärte den vorhergehenden Religionen den Krieg, und dieser Konflikt schwelt bis heute. Jeder der auch nur eine schwache Ahnung von der nichtendenwollenden Kette von Zusammenstößen zwischen dem Islam und uns hat, sollte den Begriff des Fateh (Eroberung) im Islam studieren.Fateh ist ein religiöses Dogma, ein Auftrag Allahs an die islamische Gemeinde. Des Islams ganzer Stolz in seiner langen Geschichte ist, Fateh auf göttlichen Befehl weitergeführt zu haben.

In den letzten Jahrzehnten hat das Bedürfnis,sich im Namen des Christentums bei den Muslims zu entschuldigen, viele idealistisch gesinnte Westeuropäer wohl oder übel heimgesucht. Einige haben es auf sich genommen, Märsche in islamische Länder zu organisieren und den Muslims zu erklären, daß es sie reue , daß Christen solche militärischen Eroberungen durchgeführt haben. Ich kenne auf jeden Fall eine Gruppe, die in ihrer selbstauferlegten Demütigung so weit ging, Maoris von Neuseeland aus diesem Grunde zu einer Reise in die Türkei zu bewegen . Was haben die Maoris über die Kreuzzüge gehört? Wo waren ihre Vorfahren zu jener Zeit? Was für eine Rolle spielten sie dabei? Man fragt sich, wer diese ehrgeizigen Apologeten und Selbstbezichtiger beauftragte, den Muslims ihr Bedauern auszudrücken. Die muslimische Eroberungsgeschichte in Allahs Namen, die Tötungen, die gewaltsamen Bekehrungen, Sklaven-und Konkubinenhandel, Plünderungen, Umwandlung christlicher Gotteshäuser und Kirchen in Moscheen, hohe Besteuerung eroberter Völker und eine Kette anderer brutaler Akte veranlassen einen denkenden Menschen zu fragen «An was für einem Gott hält diese Religion fest?»

Der Schreiber von erste Mose informiert uns, daß Ismael ein guter Schütze war (21:20) .Bevor Muslims und abendländische Vertreter gegenseitige Vorwürfe und Entschuldigungen vorbringen, täten letztere gut daran, Islams lange Geschichte des Fateh für Allah mit all seinen Nachwirkungen zu durchforschen. Die zahlreichen Invasionen des Islam werden bis auf den heutigen Tag fortgeführt.Wir brauchen nur einige zu nennen:

Als der neue Religionsstaat seine Stellung auf der arabischen Halbinsel durch die Auslöschung aller jüdischen und christlichen Gemeinschaften festigte, indem er sie zum Glaubenswechsel zwang, ihnen ihr Eigentum nahm, sie umbrachte, führte Kalif Omar die islamischen Armeen nach Ägypten. Bei der Eroberung Alexandrias (641) legten sie die weltbekannte Doppel-Bibliothek, die auf die Ptolomäer zurückgeht, in Schutt und Asche. Zehntausende Originalbände waren dort gelagert. Wer hat sich jemals für diesen barbarischen Akt entschuldigt? Die islamischen Armeen marschierten weiter westwärts in Allahs Namen. Sie überquerten Gibraltar mit dem Ziel, ganz Europa zu islamisieren. Dazu der renommierte Historiker Arnold J: Toynbee » Hätten sie ihr Ziel erreicht, würde heute an den westlichen Universitäten der Koran gelehrt». Wir glauben, es war eine glückliche Fügung, daß diese arabischen Armeen aufgehalten wurden, und die Eroberung Europas durch den Sieg 732 bei Tours durch Karl Martel verhindert wurde.Europa war gerettet.

Der Platz reicht nicht aus, die heftigen islamischen Angriffe überall in der Welt aufzuzählen. Im 13. Jahrhundert begannen neue, ganz andere von Verehrer, unter islamischer Flagge wild vorzudringen. Es waren die Ottomanischen Türken. Ihre Eroberungsgeschichte ist eines der interessantesten Kapitel in den Annalen über kriegerische islamische Triumphe. Ihre Armeen breiteten sich über den gesamten Balkan und Zentraleuropa mit dem Schlachtenruf Allah! Allah! aus.

Zweimal erreichten sie Wien, das Tor nach Europa (1529 und 1683). Wieder war Europa dem Islam ausgeliefert. Dank dem polnischen König Jan Sabieski II, der die Ottomanen aus Zentraleuropa vertrieb,

zogen sie sich zurück. Eine Entschuldigung ist in keinem türkischen Nachschlagewerk zu finden. Ihre Eroberungen sind in ihren Augen große Leistungen siegreicher Armeen.

Die Kreuzzüge (1199 begonnen) bedeuteten für die westlichen Fürstentümer, die im 12. Jahrhundert die Oberhand bekamen,lediglichVergeltungsschläge. Sie jagten ritterlichen Siegen durchs Schwert nach, wogegen Christus’ unveränderliches Gebot der Sieg ohne das Schwert ist.

Zukünftige Zeiten werden alle Abscheulichkeiten im Namen Allahs aufdecken (Lukas 8:17;12:2), für die nicht eine einzige Entschuldigung oder Bedauern jemals vorgebracht wurden. Natürlich sollten wir die Greueltaten der Kreuzritter an den Juden, Byzantinern und anderen Menschen in diesen Gebieten nicht vergessen. Sollen doch unterdessen die Muslims ihren Koran gebetsmühlenartig herunterleiern, und hirnrissige westliche Vertreter wegen der kreuzritterlichen Exzesse mit der Demutsgebärde die Greueltaten der muslimischen Armeen bemänteln.

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